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Michèle Frottier

Schreibtherapeutin

Mein Werdegang

BA Philosophie, Hauptuniversität Wien, University College Cork, Irland, Abschluss 2019

Buchhändlerin an unterschiedlichen Standorten, seit 2020

Selbstständige Schreibtherapeutin (in Ausbildung unter Supervision), International Federation for Biblio/Poetry Therapy, USA, seit 2021

Praktikum Kinder– & Jugendpsych. Ambulatorium, 04–06/2022 „Extended Soulspace“, Klinik Hietzing, Wien

Praktikum Biblio/Poetry Therapy, 09–12/2022 u.a. Westport Writers Workshop, Bigelow Senior Center, Home for the Braves (Obdachlosenheim für Veteranen), Connecticut USA

Praktikum Tagesklinik f. Psychiatrie & psychotherapeutische Medizin, 09-11/2024 Klinikum Freistadt, Oberösterreich  


Fortbildungen (Auswahl) 

1st European Biblio/Poetry Therapy Conference, Hungarian Association for Biblio/Poetry Therapy, Budapest, 10/2024 

Gruppendynamische Jahresgruppe, ÖAGG Wien, 10/2023–04/2024

Autismus – Begegnung mit einem facettenreichen Spektrum, VÖPP Wien, 09/2024

Oral History, Westport Writers Workshop USA, 09–11/2022

Poetry Therapy in the Treatment of Depression, Sherry Reiter, PhD, Poetry Therapist, Drama Therapist, 09/2022

Anti–Oppression and Diversity Training, ULEX, 03/2022

Pathways to Wholeness: Mindful Writing Towards Momentous Leaps of Meaning, Psychotherapeutin Marianela Medrano, Transformative Language Arts, 11/2021–01/2022

Introduction to Therapeutic & Reflective Writing, Poetry Therapist Victoria Field, Professional Writing Academy, 04–06/2021


In meiner Arbeit als Schreibtherapeutin habe ich bereits Gruppen zu Themen wie „Grenzen Setzen“, „Identität und Selbst-Reflexion“, „Berufssuche und Entscheidungsfindung“,  „Selbstwert stärken“, „Männlichkeit“ und „Neurodivergenz“ unter anderem beim Samariterbund geleitet. Des weiteren habe ich mehrere Schreibtherapieeinheiten bei einer Reihe von Vorträgen zu dem Thema „VOICES“ abgehalten. Der Fokus der Reihe war es, die Achtsamkeit für interkulturelle Psychotherapie zu schärfen und auf die unterschiedlichen Erfahrungen und Bedürfnisse, insbesondere von Menschen aus marginalisierten soziokulturellen Hintergründen, aufmerksam zu machen.

Wichtige Erfahrungen:

Durch meine Lehreinheiten in Oral History habe ich gelernt, non-direktive, ergebnisoffene Fragen zu stellen und dem therapeutischen Prozess, ohne einer vordefinierten Zielvorstellung zu folgen.

Meditation lehrt mich meine Erlebnisse mit neuem Blick zu betrachten und die automatische Bewertung von Situationen zu hinterfragen.

Im Bereich des Mindful Writing konnte ich üben, achtsam für das zu sein, was mich umgibt und alle sensorischen Wahrnehmungen miteinzubeziehen, wenn ich schreibe. Ich habe verstanden, dass schwierige Situationen durch lebendige und empfindungsbasierte Beschreibungen verarbeitet werden können.

Während meines Praktikums in den USA durfte ich in einem Obdachlosenheim für Kriegsveteranen lernen, mit dem zu arbeiten, „was vorhanden ist“, das heißt auf die Erfordernisse und Ressourcen (sowie deren etwaige Limitiertheit), einzugehen. Bei einer Workshopreihe in einem Seniorenzentrum wurde mir deutlich wie sehr sich ältere Menschen nach Austausch und jemandem, der ihnen zuhört, sehnen.